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Begriffe der privaten Krankenversicherung in der Kurzerklärung:

Beitragsrückerstattung:

Die Beitragsrückerstattung belohnt den Kunden in der privaten Krankenversicherung dafür, wenn er gesund geblieben ist. Das ist meistens ein gewisser Teil der Beiträge aus den Tarifen, die an der Beitragsrückerstattung teilnehmen. Je höher der Beitrag, umso mehr Beitragsrückerstattung gibt es. Sie kann bei manchen Versicherern auch ein fester Betrag sein. Bei Angestellten gehört sie dem Angestellten allein. Der Arbeitgeber hat nichts davon.

Sterbetafel:

In der Beitragskalkulation der Privaten Krankenversicherung spielt neben der Schadenswahrscheinlichkeit, Deckung interner Kosten, Bildung von Rückstellungen u.Ä. auch die Sterbetafel eine Rolle. In der PKV werden Altersrückstellungen gebildet, die helfen sollen, den Beitrag bei steigendem Alter vergleichsweise stabil zu halten. Diese Mittel sollen ja auch bis zum Schluß reichen.

Daher spielt die durchschnittliche Lebenserwartung von privat Versicherten eine Rolle. Diese ist in der Sterbetafel dargestellt. Die privaten Krankenversicherungen müssen alle mit möglichst aktuellen Sterbetafeln arbeiten. Sie werden immer wieder der tatsächlichen Entwicklung angepaßt.

Gesetzliche Altersrückstellung

Die (zusätzliche) gesetzliche Altersrückstellung ist seit dem 1.1.2000 in der privaten Krankenversicherung zu bilden. Es sind 10 % aus dem ambulanten Tarif, dem stationären Tarif (Krankenhaus-Tarif), und dem Zahntarif. Bei Angestellten muß dies der Arbeitgeber ebenfalls zu 50 % finanzieren. Mit den entsprechenden Rückstellungen sollen Beitragserhöhungen ab Alter 65 und darüber verhindert werden. Je früher man beitritt, umso höher sind die Rückstellungen, und umso sicherer kann dieses Ziel erreicht werden. Wer schon vor 2000 in der PKV war, konnte diese gesetzliche Altersrückstellung auch abwählen. Von da an jedoch ist es Pflicht für alle dauerhaften Tarife (für Kinder, Studenten, Beamtenanwärter nicht erforderlich).

Beitragsbemessungsgrenze:

Die Beitragsbemessungsgrenze legt fest, bis zu welcher Höhe des monatlichen Einkommens Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung zu zahlen sind. Bis vor einigen Jahren entschied dies gleichzeitig auch, wer in die private Krankenversicherung wechseln kann. Heute ist das nicht mehr so. Die Pflicht- grenze dafür ist höher geworden als die Beitragsbemessungsgrenze. Durch Steigerungen dieser Grenze erhöht sich der Krankenversicherungsbeitrag für alle Personen, die bereits den Höchstsatz der gesetzlichen Kasse zahlen.

Hausarztprinzip:

Immer häufiger werden Tarife mit dem Hausarztprinzip an geboten, auch Primärarztprinzip genannt. Dies sind günstige Tarife, wo der Versicherer jedoch will, daß man als Erstes zum Hausarzt geht, ehe man zu Fachärzten geht. Hält man das nicht ein, gibt es Kürzung um 20 oder 25 % von der entsprechenden Rechnung. Dies gilt oft auch für die Verordnungen, wie Medikamente, Massagen, Krankengymnastik etc.- Mitunter ist es auch nötig, den Hausarzt namentlich zu benennen - man kann bei diesen Versicherern auch den Hausarzt also nicht ohne Weiteres wechseln. Offener Hilfsmittelkatalog:

Mit einem offenen Hilfsmittelkatalog ist gemeint, daß der Krankenversicherer in seinen Bedingungen zwar beispielhaft umschreibt, Hilfsmitteln gehört, aber keine abschließende Hilfsmittel-Liste existiert. Dadurch würden neu entwickelte Hilfsmittel, welche per allgemeiner Definition erstattbar sind, automatisch anerkannt werden. Das gibt eine größere Sicherheit. Die Formulierung muß aber schon erfüllt sein. Wie z.B., daß "technische Mittel übernommen werden, die körperliche Behinderungen unmittelbar mildern oder ausgleichen sollen". Versicherer bzw. mit Tarife mit offenem Hilfsmittelkatalog sind eher selten, da die Kosten dann auch schlechter kalkulierbar sind.

Risikozuschlag für Sehhilfen:

Einige neuere Tarife in der privaten Krankenversicherung sehen vor, daß es einen Risikozuschlag für das Tragen von Sehhilfen gibt (also Brille, Kontaktlinsen). Das gilt aber nur, wenn das bereits bei Antragstellung zutrifft. Nicht, wenn sich das später ergibt. Die Zuschläge sind überschaubar, wie z.B. 3,- bis 5,- Euro. Man kann dafür mitunter Sehhilfen auch ausschließen lassen, und braucht dann auch keinen Zuschlag zu zahlen.

PKV für Seefahrer

Wer nicht unter deutscher, sondern fremder Flagge auf See unterwegs ist, fällt nicht in die gesetzliche Krankenversicherung, sondern kann sich auch privat versichern. Es ist zwar nicht leicht, Versicherer hiefür in der privaten Krankenversicherung zu finden, aber es gibt solche. Krankentagegeld kann allerdings für die Auslandstätigkeit nicht versichert werden. Dies würde nur geleistet, wenn man sich krank nach Deutschland "retten" kann.

Kinder in der privaten Pflegepflichtversicherung Welche privaten Krankenversicherungen gibt es eigentlich Alleinversicherung von Kindern in der PKV Maßnahmen bei Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht in der PKV Alkoholklausel in der PKV Vertragsdauer in der PKV von Antrag oder Angebotsanfrage Kindernachversicherung in der PKV Beitragsrückerstattung Stationäre Zusatzversicherung in der PKV Pflicht zur Krankenversicherung Beitragsbemessungsgrenze Hat die private Krankenversicherung auch Schwächen gegenüber der PKV ArztTarife in der PKV Regelhöchstsatz Warum sind Frauen in der PKV teurer als Männer Künstler und PKV Höchsteintrittsalter in der PKV Ist der Arbeitgeberzuschuß auf 1 Krankenversicherer begrenzt Eintrittsalter in der privaten Krankenversicherung Wann erhält man ein Tagegeld wegen Arbeitsunfähigkeit Alleinversicherung von Kindern in der PKV Welche berechtigten Hinderungsgründe gibt es tatsächlich die einen von der PKV abhalten können Eintrittsalter in der privaten Krankenversicherung Berufsanfaenger in der PKV Annahmerichtlinien in der PKV Borderline Syndrom Forum Depressionen Asperger Syndrom Welche privaten Krankenversicherungen gibt es eigentlich Allgemeine Wartezeiten Bindungszeiten in der gesetzlichen Krankenversicherung Was sind Wahlleistungen im Krankenhaus Was sind Wahlleistungen im Krankenhaus Eintrittsalter in der privaten Krankenversicherung Bezug von Hilfsmitteln über den Versicherer Sterbetafel BeitragssenkungsTarife Geltungsbereich in der privaten Krankenversicherung Hausfrauen in der privaten Krankenversicherung Offener Hilfsmittelkatalog Welche berechtigten Hinderungsgründe gibt es tatsächlich die einen von der PKV abhalten können Versicherungswechsel in der PKV durch Nichtzahlung des Beitrags Sterbetafel ApothekerTarife in der PKV Haben sparsame EinsteigerTarife bzw Existenzgründer Tarife überhaupt relevante Vorteile gegenüber der GKV Krankentagegeld Beitragsrückerstattung Können Arbeitslose in der privaten Krankenversicherung sein Notfalltransporte und private Krankenversicherung Vertragsdauer in der PKV Offener Hilfsmittelkatalog Prüfung der Leistungspflicht in der PKV Vertragsdauer in der PKV Kann man Kinder allein in der PKV versichern Maßnahmen bei Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht in der PKV Verschiedene Leistungen Medikamente bzw Arznei in der PKV Zahnzusatzversicherungen in der PKV Kurtarif Umstellung des Versicherungsschutzes in der PKV Sterbetafel Vertragsdauer in der PKV Beitragsbemessungsgrenze Höchsteintrittsalter in der PKV Was kostet es wenn man im Krankenhaus bessere Unterbringung haben will Gruppen oder Sammelversicherungen in der PKV Tagegeld Versicherung Beamtenanwärter in der PKV Krankentagegeld Vorvertragliche Anzeigepflicht in der PKV Geltungsbereich in der privaten Krankenversicherung Versicherungspflichtgrenze